Publication


Timo Streubel
Das erste Kind - Eine Analyse der Determinanten zur "generativen Intention" mit dem Datensatz des "Generations and Gender Survey"
Akademiker Verlag, 2013,
JabRef BibTex, Abstract
Die verschiedensten Wissenschaftsdisziplinen beschäftigen sich seit Malthus‘ „Essay on the Principle of Population“ mit den Ursachen von Bevölkerungsentwicklung und versuchen bis heute die Frage zu beantworten: Warum haben manche Menschen viele Kinder, andere dagegen eher wenige und wieder andere gar keine? Aufgrund der fehlenden Erklärungskraft von makrodemographischen Ansätzen geht die Soziologie bei generativem Verhalten inzwischen größtenteils von einem subjektiven und somit begrenzt rationalen Akteur aus, der seinen Nutzen bei gegebenen Präferenzen in sozial vorgegebenen Situationen maximiert. Insbesondere die Entscheidung für das erste Kind stellt einen Schritt mit langfristigen Folgen dar und erfordert von potentiellen Eltern weitsichtiges Handeln, das durch verschiedenartige Faktoren beeinflusst wird. Diese Studie soll in einem statistischen Modell – einer 9-stufigen logistischen Regression – über die Wirkung der Hauptelemente der bekannten handlungstheoretischen Fertilitätskonzepte auf die „generative Intention“ kinderloser deutscher Frauen, die als abhängige Variable konstruiert wird und konzeptionell als Element in Ajzens‘ „Theory of planned behavior“ zu verorten ist, aufklären. Die benötigten Individualdaten liefert der „Generations and Gender Survey“, der als Paneldatensatz von der Wirtschaftskommission für Europa der Vereinten Nationen initiiert wurde.

Reference


@book{Streubel2013a,
  author = {Timo Streubel},
  title = {Das erste Kind -  Eine Analyse der Determinanten zur "generativen Intention" mit dem Datensatz des "Generations and Gender Survey"},
  year = {2013},
  publisher = {Akademiker Verlag},
  month = {Jun},
  timestamp = {23.02.2015},
  series = {Reihe Humanwissenschaften},
  abstract = {Die verschiedensten Wissenschaftsdisziplinen beschäftigen sich seit Malthus‘ „Essay on the Principle of Population“ mit den Ursachen von Bevölkerungsentwicklung und versuchen bis heute die Frage zu beantworten: Warum haben manche Menschen viele Kinder, andere dagegen eher wenige und wieder andere gar keine? Aufgrund der fehlenden Erklärungskraft von makrodemographischen Ansätzen geht die Soziologie bei generativem Verhalten inzwischen größtenteils von einem subjektiven und somit begrenzt rationalen Akteur aus, der seinen Nutzen bei gegebenen Präferenzen in sozial vorgegebenen Situationen maximiert. Insbesondere die Entscheidung für das erste Kind stellt einen Schritt mit langfristigen Folgen dar und erfordert von potentiellen Eltern weitsichtiges Handeln, das durch verschiedenartige Faktoren beeinflusst wird. Diese Studie soll in einem statistischen Modell – einer 9-stufigen logistischen Regression – über die Wirkung der Hauptelemente der bekannten handlungstheoretischen Fertilitätskonzepte auf die „generative Intention“ kinderloser deutscher Frauen, die als abhängige Variable konstruiert wird und konzeptionell als Element in Ajzens‘ „Theory of planned behavior“ zu verorten ist, aufklären. Die benötigten Individualdaten liefert der „Generations and Gender Survey“, der als Paneldatensatz von der Wirtschaftskommission für Europa der Vereinten Nationen initiiert wurde.}
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